Betriebliches Gesundheitsmanagement

Dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, mit dem damit verbundenen betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) nach längerer Erkrankung, kommt eine zentrale Bedeutung zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit bzw. zur Rückkehr an den Arbeitsplatz für Beschäftigte zu.

Die Risiken heutzutage am Arbeitsplatz zu erkranken nehmen stetig zu. Die Diagnosen „Burnout“ oder „Psychische Fehlbelastung“ haben sich in den letzten Jahren fast verdreifacht. Die Rentenzugänge aufgrund psychischer Störungen haben sich zwischen den neunziger Jahren bis heute mehr als verdoppelt. Sie lagen in 2015 bei 43%.

Die Arbeitsverhältnisse haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit von Menschen. Einerseits ermöglicht Arbeit

  • Sinnstiftung,
  • soziale Kontakte,
  • Zeitstrukturierung und Identitätsbildung,

mit damit verbundener Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Zum anderen kann es zu psychischen Fehlbelastungen kommen bedingt durch:

  • unzureichende Arbeitsbedingungen;
  • die berufliche Tätigkeit, mit bspw. zu hoher Verantwortung, fehlender Anerkennung, fachlicher Unter- oder Überforderung, widersprüchlichen Anweisungen oder unzureichenden Informationen;
  • die Arbeitsorganisation, mit bspw. Zeit- und Termindruck, ständigen Überstunden, permanenten Umstrukturierungen, Personalmangel, keinen Entwicklungsmöglichkeiten;
  • belastende soziale Beziehungen, wie Konflikte, Mobbing, geringe Wertschätzung, fehlende Unterstützung und negatives Führungsverhalten;
  • Veränderung der Arbeitswelt, bspw. durch Digitalisierung, Globalisierung und Wettbewerb.

Dies führt zu psychischen Stressoren und damit verbundener Stressreaktion. Wird hier nicht frühzeitig entgegengewirkt, kann es zu langfristigen Erkrankungen bzw. bis hin zur Frühberentung kommen.

Was kann der Betrieb tun?

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement als ganzheitliche Präventionsmaßnahme einführen!

Folgende Leistungen biete ich hierzu an:

Die Formate der Organisationsberatung und Prozessbegleitung, dem Projektmanagement und der Teamentwicklung kommen ebenso eine hohe Bedeutung im Rahmen des Gesundheitsmanagements zu, wie auch die Arbeits- und SOFT- Analysen. Die Supervision wiederum stellt eine Maßnahme des Betrieblichen Eingliederungsmanagements dar, der inzwischen eine hohe Bedeutung zukommt.

Dies alles können Strategien gegen Fehlbelastungen mit kurz- und langfristiger Perspektive sein.

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind: menschengerechte Arbeitsbedingungen und persönliche Ressourcen der Mitarbeitenden entwickeln sowie Leistungsfähigkeit und Gesundheit durch Lebensqualität am Arbeitsplatz stärken, die damit nachhaltig den Unternehmenserfolg durch „gesunde“ Organisation sichern.